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Der Petersdom


396 n.Chr. weihte Papst Silvester die, von Konstantin auf dem Grab des San Pietro erbaute, Basilika.

Der Altar befindet sich über dem Grab von San Pietro, in dem die Reliquien erhalten sind. Mit der Gestaltung der heutigen Basilika wurde 1506 begonnen, sie wurde nach 120 Jahren fertig gestellt.
Hierbei wirkten die bedeutendsten Architekten der Renaissance mit, darunter Bramante. 1546 beauftragte Papst Paul III den bereits reifen Architekten Michelangelo Buonarroti.
Das ursprüngliche Projekt Michelangelos, das griechische Kreuz, wurde, ebenso wie die Kuppel von Della Porta vollendet, die Fassade von Carlo Maderno.
Die Peterskirche wurde am 18. November 1626 geweiht. Durch das mittlere Portal der Peterskirche gelangt man in das fünftürige Atrium. Rechts die Porta Santa, die alle 25 Jahre zum Jubiläum geöffnet wird.

Der Petersdom hat ganz aussergewöhnliche Abmessungen: er ist 230 Meter lang, das Gewölbe ist 38 Meter hoch, die Taube des Heiligen Geistes, ganz hinten, hat eine Öffnung von ein einhalb Metern.
In der ersten Kapelle rechts, befindet sich die schönste Skulptur des Doms: die Pietà von Michelangelo: das Meisterwerk schlechthin seiner jungen Jahre, perfekt in seinen Proportionen und in der Ausdruckskraft der beiden Figuren.
In das Brustband der Madonna ist der Name Michelangelo gemeisselt. Unter einem der Pfeiler der Kuppel befindet sich die aus dem XIII Jh. stammende Statue des San Pietro, deren Füsse von den Küssen der Gläubigen ganz abgenutzt sind. Die Medaillons zeigen die Heiligen Johannes, Markus, Lukas und Matthäus.
Der Baldachin aus Bronze (so hoch wie ein fünfstöckiges Haus) stammt von Bernini.

Während der Osterwoche werden die Reliquien ausgestellt: der Sch
ädel des Heiligen Andreas, Teile des echten Kreuzes, der Schleier der Veronika und ein Stück der Lanze, mit der ein Soldat den Brustkorb Christus durchbohrte.

Im Folgenden seien einige grundlegende Elemente der Peterskirche genannt.
Hauptaltar: nur der Papst zelebriert hier die Messe. Hinter dem Altar finden die höchsten Feierlichkeiten statt: Seligsprechungen, Heiligsprechungen, Papstkrönungen.
Linkes Schiff: Monument Alexanders VII von Bernini.
Klementinische Kapelle: Monument Pius VII des Dänen Thorvaldsen, das einzige Werk eines nicht katholischen Künstlers in der Basilika.
Mosaik mit Auszug aus der Verklärung von Raffaello (das Original ist in der Vatikanischen Pinakothek ausgestellt).
Kapelle des Chores, in der der Chor der Julianischen Kapelle die Sonntagsmesse begleitet.
Baptisterium, mit dem wertvollen Taufbecken, aus Porphyr, vielleicht Teil des Sarkophags des Kaisers Hadrian.
Todestor: zu sehen in Richtung Ausgang, ein Werk von Giacomo Manzù, das den Tod Christus und der Jungfrau darstellt.





Die Basilika San Pietro nach Michelangelos Entwurf
Das Hauptschiff

Die KuppelIm Vordergrund: der Bronzebaldachin von Bernini

Die berühmte "Pietà" von Michelangelo Buonarroti


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